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Was ist eigentlich die Wirbelsäulen-Therapie nach
Dorn?
Was ist die Methode nach DORN?
Die sanfte Methode nach Dorn ist eine Wirbelsäulen und Gelenktherapie.
Zu Beginn jeder DORN - Therapie steht die Untersuchung der Beinlängen.
Durch einfache Handgriffe kann der Therapeut die Beinlängen ausgleichen
in dem er die Gelenke, angefangen bei der Hüfte, über Knie- bis zum
Fußgelenk korrigiert. Genauso wird beim Becken vorgegangen und ein
bestehender Beckenschiefstand behandelt. Anschließend überprüft der
Behandler den Zustand der Wirbelsäule. Bestehende Verkrümmungen und
einzelne Wirbelfehlstellungen werden diagnostiziert. Mit einem sanften
Daumendruck, ohne gewaltsam den natürlichen Widerstand der Muskeln und
Bänder zu überwinden, wird der Wirbel in seine angestammte Position
gebracht. Mit der Methode nach DORN werden abschließend auch Schulter-,
Ellen-bogen- und Kiefergelenke wieder ins Gleichgewicht gebracht.
Welche Folgen können Fehlhaltungen haben?
Bei all diesen Punkten kommt es bei der betroffenen Person zu
Fehlhaltungen, Fehlbelastungen und Überbeanspruchungen. Dadurch werden
Muskulatur und Gelenke zu ausgleichenden Maßnahmen gezwungen, die nicht
ihrer natürlichen Spannung und Haltung entsprechen. Die Folge sind
Verhärtungen einzelner Muskelgruppen, sowie Fehlstellungen von Gelenken
und Wirbeln. Über kurz oder lang führen diese zu schmerzhaften Zuständen
und degenerativen Veränderungen.
Was ist ein Beckenschiefstand?
Nehmen wir als Beispiel die Sitzhaltung mit übereinander geschlagenen
Beinen. Diese Art des Sitzens bewirkt aber, daß sich der Abstand
zwischen dem Hüftgelenk und dem Oberschenkelknochen verändert. Der
Oberschenkelknochen wird aus dem Gelenk herausgezogen, der Abstand also
vergrößert. Dies entspricht nicht mehr dem Normalzustand des
Hüftgelenkes. Die Fehlstellung hat zur Folge, das sich das Bein auf der
betroffenen Seite, zwar nur minimal, aber doch verlängert. Es entstehen
unterschiedlich lange Beine. Unterschiedliche Beinlängen führen dazu,
dass sich das Becken verlagert. Das ursprünglich waagerecht
aus-gerichtete Becken, stellt sich schief. Folge ist ein
Beckenschiefstand.
Welche Aufgabe hat unser Becken?
Unser Becken ist das Fundament unserer Wirbelsäule. Nur auf einem
geraden Becken kann eine gerade und gesunde Wirbelsäule durch die
Muskulatur gehalten werden. Genauso, wie nur auf einem waagerechten
Fundament ein gerade stehendes Haus gebaut werden kann. Die Wirbelsäule
versucht einen Beckenschiefstand auszugleichen, in dem sie Verkrümmungen
(Skoliosen) entwickelt. Jede dauerhafte Abweichung von der natürlichen
Lage der Wirbel bedeutet, dass die Bandscheibe, die normalerweise
gleichmäßig mittig belastet wird, einem vermehrt einseitigem Druck
ausgesetzt wird.
Was ist ein Bandscheibenvorfall?
Die Wirbelsäule enthält das Rückenmark. Von diesem treten rechts und
links die Nervenbahnen aus, die unseren gesamten Körper durchziehen.
Durch die einseitige Belastung der Bandscheibe, kann es nun zur
Verformung und Vorwölbung. Wenn diese Vorwölbung auf eine benachbarte
Nervenbahn drückt, entstehen Schmerzzustände, wie beispielsweise bei der
Ischialgie.
Welche Symptome hat eine Ischialgie?
Der Ischiasnerv ist einer der längsten Nerven des menschlichen Körpers.
Er entspringt in einem großen Nervenbündel im Bereich der
Lendenwirbelsäule und zieht sich, sich mehrfach teilend, bis hinunter in
den Fuß. Ist dieser Nerv von einer solchen Bandscheibenveränderung
betroffen (oder von anderen Prozessen die diesen Nerv reizen), treten
häufig folgende Symptomatiken auf. Das kann ein Ziehen im Gesäßmuskel
sein, das sich über die Rückseite des Oberschenkels und des
Unterschenkels bis in den Knöchel fortsetzt. Die Schmerzqualität kann
auch schießenden oder krampfartigen Charakter annehmen. Begleitend
können Taubheitsgefühle, Ameisenlaufen und Prickeln bis hin zu
Lähmungserscheinungen auftreten.
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