Zentrum für Naturheilverfahren

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Gesund werden und gesund bleiben
– die Drei – Säulen - Therapie

Was ist Gesundheit? Was ist Krankheit?
Ein gesunder Organismus ist auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene jederzeit in der Lage, störende Einflüsse von Außen oder aus dem Körperinnern zu verarbeiten, ohne dass sie dem System Schaden zufügen können. Diese Fähigkeit ist nur begrenzt belastbar und muss gepflegt werden. Krankheiten entstehen erst dann, wenn der Organismus die schädigenden Einflüsse nicht mehr beseitigt oder kompensiert kann. Krankheiten entstehen auch nie plötzlich. Der Mensch wird nur krank, wenn das System bereits unterschwellig eine Schwäche besitzt. Die Frühwarnzeichen werden meist ignoriert oder unterschätzt. Man ist heute mal nicht gut drauf, ich habe schlecht geschlafen, habe zur Zeit einfach zu viel um die Ohren, sind einige Aussagen, die nur zu gut bekannt sind. Ein gesunder Mensch ist aber nun mal nicht schlecht drauf, er schläft auch nicht schlecht. Mattigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen sind bereits erste Signale einer angegriffenen Gesundheit und sollten als Symptome ernst genommen werden. Je nach konstitutionellen Gegebenheiten und Lebensumständen entwickelt sich auf der Ebene einer solchen Schwäche über kurz oder lang ein chronisches Leiden.

Was ist Homöostase?
Bei gesunden Menschen herrscht in den verschiedenen Körperflüssigkeiten der Zustand der Homöostase. Als Homöostase bezeichnet man die Konstanz, bzw die Aufrechterhaltung des inneren Milieus, also die chemische Zusammensetzung der verschiedensten Körperflüssigkeiten. Die Zusammensetzung ist besonders wichtig für die Funktionsfähigkeit sämtlicher Enzyme unseres Körpers. Enzyme sind Biokatalysatoren, d.h. sie bewerkstelligen alle Stoffwechselprozesse, die für die ungestörten Funktionen unseres Körpers notwendig sind. Das übergeordnete Steuerzentrum für die Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten ist der Hypothalamus. Der Hypothalamus ist die zentrale Verbindungsstelle von Hormonsystem und vegetativem Nervensystem. Hier werden alle Informationen aus den verschiedenen Körperflüssigkeiten, wie Temperatur, pH-Wert, Energiebedarf, Sauerstoffgehalt, Wasser- und Elektrolythaushalt, registriert und analysiert. Der Hypothalamus ist auch in Zusammenarbeit mit dem limbischen System an der Verarbeitung, bzw Beantwortung von Emotionen beteiligt. Insbesondere Wut, Ärger und Kummer haben hier einen Einfluß auf das vegetative Nervensystem. Ebenfalls an der Aufrechterhaltung der Homöostase sind die „ausführenden Instanzen“, sprich die inneren Organe. Hierbei unterscheidet man die Entgiftungsorgane (Leber, Niere, Haut und Lunge), die Ernährungsorgane (Verdauungstrakt, Lunge) und den „Verteiler“ (Herz – Kreislauf – System und Blut).

Chronische Dysregulation, Entgiftungsschwäche, Dyskrasie
Wenn der Körper dauerhaft mit einigen oder vielen der oben beschriebenen Faktoren belastet ist, kann es je nach konstitutioneller Voraussetzung zu einer steigenden Belastung des Körpers mit Giftstoffen kommen. Oft beginnen solche Prozesse mit einer Störung im inneren Milieu. Das können Störungen des Darmes, eine Leberschwäche oder eine Unterfunktion der Nieren sein. In den meisten Fällen kann eine Übersäuerung des Organismus beobachtet werden. Die Übersäuerung führt langfristig zu einer Behinderung des Lymphflusses durch aufquellendes Bindegewebe, zu Störungen des Stoffwechsels durch pH – Wertentgleisungen und unzureichenden Enzymfunktionen, zu Veränderungen der Darmflora, zu verringerten Schleimhautfunktionen mit einer gesteigerten Infektanfälligkeit, zu chronischen Überlastungen von Nieren und Leber und einer resultierende Organerschöpfung bzw Organschwäche. Diese Störungen addieren sich zunehmend und steigern die Gift- und Schlackenbelastung des Körpers so weit, dass der Körper gezwungen ist, „Abfalldeponien“ anzulegen, um die Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten wenigstens ansatzweise aufrecht zu erhalten. Solche Mülldeponien können sich in Form von Muskelverspannungen, Hautausschlägen, Verdauungsstörungen, Steinbil-dungstendenzen, Ablagerungen an den Gelenken, arteriosklerotischen Prozessen, einer Überforderung des Immunsystems mit entsprechenden Symptomen, wie Immunschwäche, Autoimmunerkrankungen und der allergischen Diathese, und einer Neigung zur Zystenbildung darstellen. Die resultierenden Funktionsstörungen der Organe würden letztendlich in einem Circulus viciosus gipfeln, der zu einer ständig zunehmenden Dyskrasie, also einer krankhaften Störung der Säfte-zusammensetzung führt.

                                Die 3 – Säulen - Therapie

Die Grundaussage dieser 3-Säulen-Therapie ist folgende:
Regelmäßig zu entgiften reicht nicht aus, wenn bestehende Störungen nicht gleichermaßen therapiert werden. Da heutzutage nahezu jeder Mensch unter Stress steht und seine Probleme hat, ist auch nahezu jeder Mensch in seinem Vegetativum und damit meist auch in seinem Endokrinum gestört. Daher sollte bei jeder Entgiftungstherapie auch das vegetative Nervensystem harmonisiert werden. Die gelingt ausgezeichnet mit einer vorgeschalteten oder parallel durchgeführten Therapie mit Fußreflexzonenmassage, Craniosacraltherapie oder Fertigpräparaten. Des weiteren müssen auch bestehende Mangelsituationen, Funktionsstörungen der Organe und bestimmte Lebensumstände behandelt werden. Therapeutische Ansätze für organische Beschwerden sind nachstehend aufgeführt.

 

Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 27.03.09